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	<title>Wir im Dialog</title>
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	<description>Das kritische Gesellschaftsmagazin</description>
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		<title>Bewerberfreundlich gleich arbeitgeberfeindlich? &#8211; Das AGG</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 08:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Grundgesetz, als das ranghöchste deutsche Gesetz, schreibt in Artikel 2 die allgemeine Handlungsfreiheit vor. Unter dieser schwerfälligen juristischen Formu-lierung fällt unter anderem die Prämisse, dass jeder Bürger darin frei ist, mit wem und worüber er Verträge schließt. Doch diese Freiheit hat Einschränkungen. Im Jahre 2006 wurde das allgemeine Gleichbe-handlungsgesetz &#8211; kurz AGG &#8211; eingeführt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/04/AGG-300x200.jpg" alt="Businessfrau mit Kollegen im Hintergrund" title="Bewerberfreundlich gleich arbeitgeberfeindlich? - Das AGG " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-37" /><strong>Das Grundgesetz, als das ranghöchste deutsche Gesetz, schreibt in Artikel 2 die allgemeine Handlungsfreiheit vor. Unter dieser schwerfälligen juristischen Formu-lierung fällt unter anderem die Prämisse, dass jeder Bürger darin frei ist, mit wem und worüber er Verträge schließt. Doch diese Freiheit hat Einschränkungen. Im Jahre 2006 wurde das allgemeine Gleichbe-handlungsgesetz &#8211; kurz AGG &#8211; eingeführt.</strong></p>
<h2>Alle sind gleich &#8211; auch bei der Bewerbung</h2>
<p>Bereits die Verfassung bestimmt in Artikel 3, dass niemand aufgrund &#8220;seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt werden&#8221; darf. Doch die Bestimmungen der Verfassung gelten nur für den Staat. Um diese Maxime auch zwischen den Bürgern durchzusetzen, erließ der Gesetzgeber das AGG. Danach sind &#8220;Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität&#8221; unzulässig (§1 AGG). Für Arbeitgeber auf der Suche nach neuen Mitarbeitern wurde diese Reglung darin konkretisiert, dass Ihre Auswahlkriterien nicht diskriminierend im Sinne des AGG sein dürfen. Demnach ist ein Stellenangebot, das sich ausschließlich an Männer richtet, unzulässig. Noch nicht abschließend geklärt ist, ob ein Stellenangebot ausnahmsweise dann erlaubt sein soll, wenn es Frauen bevorzugt. Dafür spricht, dass die Verfassung davon spricht, dass bestehende Nachteile beseitigt werden sollen; in Branchen mit niedrigem Frauenanteil wäre eine Bevorzugung von Frauen erlaubt. Gegen eine solche Meinung spricht aber, dass ein solches Konstrukt das AGG in seiner Gesamtheit unterminieren würde; mit einer Ungleichbehandlung könne keine Gleichbehandlung erzwungen werden. Wer ein Stellenangebot aufgibt, sollte sich auf der sicheren Seite wissen und besser auf jegliche Art von Benachteiligungen verzichten. </p>
<h2>Die erlaubte Lüge</h2>
<p>Der Arbeitgeber darf seine Personalwahl mithin nicht von beliebigen Kriterien abhängig machen. Aber was tun, wenn er trotzdem unzulässige Fragen stellt: darf der Bewerber dann lügen? Grundsätzlich gilt, wer beim Vertragsschluss angelogen wurde, darf den Vertrag nachträglich anfechten, also vernichten. Die Frage, ob dies auch bei unzulässigen Fragen gilt, bewegt sich in der juristischen Grauzone; gemeinhin wird die Ansicht vertreten, dass der Bewerber ausnahmsweise lügen darf. Folglich sollte jeder Arbeitgeber bei der Ausschreibung von Arbeitsplätzen sich auf neutrale Fragen beschränken, die ausschließlich leistungsbezogen sind. Dagegen sollten auf Fragen verzichtet werden, die zu sehr von der Person des Bewerbers als solchen abhängen. Eine Ausnahme der zulässigen personenbezogenen Kriterien sind Fragen nach der lokalen Herkunft. Demnach darf ein Bayer die Bewerbung eines Ostdeutschen ablehnen, da Ostdeutschland keine eigene Ethnie begründet. </p>
<h2>Fazit: neutrale, statt personenbezogene Kriterien</h2>
<p>Vor der Einführung des AGG befürchteten viele Arbeitgeber millionenhohe Einbußen bedingt durch Schadensersatzforderungen von abgelehnten Bewerbern, die sich benachteiligt fühlten. Doch seit nun fast sechs Jahren ist das Gesetz in Kraft und die Befürchtungen sind nicht wahrgeworden. Im Gegenteil, das erklärte Ziel, für mehr Pluralität bei den Angestellten zu sorgen, hat das Gesetz teilweise erreicht. Ein Arbeitgeber braucht sich vor dem vermeintlich arbeitgeberfeindlichen AGG nicht zu fürchten, solange er sich bei der Stellenausschreibung möglichst auf leistungsbezogene Kriterien beschränkt und auf personenbezogene Fragen bestenfalls gänzlich verzichtet. </p>
<p>Bild von:  .shock &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Medizin: Die wichtigsten Kongresse 2012 weltweit</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 21:34:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Medizinische Kongresse sind aus der Fachwelt nicht mehr wegzudenken. Ärzte, Pflegepersonal, Mitarbeiter aus der Medizintechnik und andere medizinisch Interessierte bringen hier ihr Fachwissen auf den neuesten Stand. Kongresse dienen auch dem Austausch unter Kollegen und der Knüpfung neuer Kontakte. Experten aus vielen unterschiedlichen Ländern kommen hier schließlich zusammen. Auch 2012 findet eine Reihe wichtiger medizinischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/04/Medizinmessen-300x200.jpg" alt="Operateur bei der Arbeit" title="Medizin: Die wichtigsten Kongresse 2012 weltweit " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-40" /><strong>Medizinische Kongresse sind aus der Fachwelt nicht mehr wegzudenken. Ärzte, Pflegepersonal, Mitarbeiter aus der Medizintechnik und andere medizinisch Interessierte bringen hier ihr Fachwissen auf den neuesten Stand. Kongresse dienen auch dem Austausch unter Kollegen und der Knüpfung neuer Kontakte. Experten aus vielen unterschiedlichen Ländern kommen hier schließlich zusammen. Auch 2012 findet eine Reihe wichtiger medizinischer Kongresse zu verschiedenen Fachgebieten statt. Da es sich um große Veranstaltungen handelt, ist eine gute Planung und Vorbereitung wichtig. </strong></p>
<h2>Organisation und Vorbereitung</h2>
<p>Professionelle Agenturen übernehmen im allgemeinen die Planung der An- und Abreise, die allgemeine Termingestaltung und sorgen für einen reibungslosen Ablauf dieser großen Veranstaltungen. Wichtig ist es, gerade für Gruppen, im Vorfeld Hotelkontingente zu buchen, da Hotels in der Nähe des Kongressortes sonst vielleicht nicht mehr verfügbar sind. Auch Themen wie die Organisation von Meetings oder von gewünschten Mietautos für die Teilnehmer stehen auf der Tagesordnung. Im Internet gibt es mittlerweile einige Portale, die für Interessierte einen Überblick über die relevanten Termine bieten und so eine gute Planung im Vorfeld ermöglichen. Der Kongresskalender 2012 umfasst Kongresse aus den unterschiedlichsten Fachgebieten und zu den wichtigsten Krankheiten unserer Zeit. 2012 finden Kongresse statt zu Themen wie Diabetes, Nuklearmedizin, hoher Blutdruck, aber auch Orthopädie, Neurokardiologie, Multiple Sklerose und Onkologie. Die Kongresse tagen meist in europäischen Großstädten. </p>
<h2>Medizinische Kongresse im Jahr 2012</h2>
<p>Zu den wichtigen Kongressen 2012 zählen:</p>
<li>die <strong>EULAR</strong>, die sich mit rheumatischen Erkrankungen beschäftigt</li>
<li>der Kongress <strong>EASD</strong>, der <strong>European Association for the Study of Diabetes</strong>. Hier geht es um die Behandlung und Prävention der Erkrankung Diabetes</li>
<li>Atemwegserkrankungen stehen auf dem Tagesplan der <strong>ERS</strong> (European Respiratory Society)</li>
<li>Neueste Forschungsergebnisse aus dem Bereich Kardiologie werden schließlich bei der Zusammenkunft der <strong>European Society of Cardiology in München</strong> diskutiert</li>
<li>Schon Ende April tagt die<strong> &#8220;European Society of Hypertension&#8221; in London</strong>. Dieser Kongress dreht sich um eine typische Volkskrankheit der industrialisierten Welt, dem Bluthochdruck</li>
<li>Im Mai findet ein <strong>Kongress zu Orthopädie und Traumatologie in Berlin</strong> statt</li>
<li>Im September tagt die &#8220;<strong>European Society for Medical Oncology&#8221; in Wien</strong>. Aufgrund der Häufigkeit von Krebsleiden in unserer Zeit gilt dieser Kongress wohl als einer der wichtigsten im Jahr 2012</li>
<li>In Prag findet im selben Monat ein <strong>Kongress zu Dermatologie und Venenerkrankungen</strong> statt</li>
<li>Im Oktober tagt in <strong>Wien das &#8220;European College of Neuropsychopharmacology&#8221;</strong>, hier geht es um die pharmakologische Behandlung neurologischer und psychischer Erkrankungen</li>
<li>Im Oktober diskutiert die E<strong>uropean Society for Multiple Sclerosis in Lyon</strong> über Prävention, Behandlung und weitere Erforschung dieser Erkrankung</li>
<h2>Schwerpunkte</h2>
<p>2012 tagen in Europa mehrere wichtige medizinische Kongresse zu verschiedenen Themen. Schwerpunkte sind Leiden und Krankheiten, die in der industrialisierten westlichen Gesellschaft besonders häufig vorkommen und als Folgen der modernen Lebensweise angesehen werden können. Krebserkrankungen gehören hier genauso dazu, wie Diabetes, hoher Blutdruck, psychische Erkrankungen, Herzleiden und rheumatische Leiden. Aber auch Atemwegserkrankungen sind aufgrund von Umweltverschmutzung, ungesunder Angewohnheiten wie dem Rauchen und anderer Ursachen ein wichtiges Thema. </p>
<p>Foto: Arendt &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Studienplatzvergabe in Deutschland: Der Stand der Dinge</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Apr 2012 10:36:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer sein Abitur in der Tasche hat und sich nun auf ein Studium freut, für den stellt sich häufig nicht nur die Frage, welcher Studiengang der richtige ist, sondern auch wie man sich dafür überhaupt bewirbt. Für jemanden, der gerade frisch von der Schule kommt, ist das Universitätsleben noch ein weites und unbekanntes Feld: NC-Werte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/04/studienplatzvergabe-300x200.jpg" alt="Vorlesungssaal " title="Studienplatzvergabe in Deutschland: Der Stand der Dinge " width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-44" /><strong>Wer sein Abitur in der Tasche hat und sich nun auf ein Studium freut, für den stellt sich häufig nicht nur die Frage, welcher Studiengang der richtige ist, sondern auch wie man sich dafür überhaupt bewirbt. Für jemanden, der gerade frisch von der Schule kommt, ist das Universitätsleben noch ein weites und unbekanntes Feld: NC-Werte, unterschiedliche Studiengänge, die verschiedenen Abschlüsse und die Unmenge an deutschen Universitäten bewirken schnell, dass man den Überblick verliert. Das ärgerliche dabei ist, dass man ein halbes Jahr nichts tun kann außer warten, wenn man eine der Anmeldefristen überschreitet oder in der Bewerbung etwas vergisst.</strong></p>
<h2>Wie funktioniert die Studienplatzvergabe in Deutschland?</h2>
<p>An deutschen Universitäten gibt es unterschiedliche Regelungen, da seit 2005 die einzelnen Universitäten stärkeren Einfluss auf das Auswahlverfahren ausüben dürfen. Es gibt zulassungsbeschränkte und zulassungsfreie Studiengänge. Bei ersteren entscheidet häufig der Numerus Clausus, also der Abiturdurchschnitt, darüber, welcher Bewerber den begehrten Studienplatz bekommt, nicht selten sind aber auch Eignungstests und Praktika für die Zulassung Voraussetzung. Die zulassungsfreien Studiengänge können in aller Regel unabhängig von der Abiturnote studiert werden. Es kann durchaus vorkommen, dass ein Studiengang mit unerreichbarem NC an einer anderen Universität zulassungsfrei ist, denn hier kommt es immer auf den Standort, die Lehrkapazitäten und die Nachfrage an. Besonders begehrte Studiengänge, wie etwa Human- und Veterinärmedizin, aber auch Psychologie und Pharmazie, werden von der Stiftung für Hochschulzulassung, der ehemaligen ZVS, bundesweit vergeben, damit der Run auf bestimmte Universitäten etwas reguliert werden kann und möglichst viele, geeignete Bewerber auch den gewünschten Studienplatz erhalten.</p>
<h2>Was gilt es bei einer Studienbewerbung zu beachten?</h2>
<p>Wichtig ist es, dass die Bewerbungsunterlagen vollständig abgegeben werden, da fehlende Bescheinigungen oder Unterlagen aus Zeit- und Kostengründen von den Universitäten nicht nachgefordert werden können. Eine unvollständige Bewerbung findet also in aller Regel keine Beachtung. Was alles für die korrekte Bewerbung erforderlich ist, kann man der Homepage der entsprechenden Hochschule entnehmen oder direkt dort im Studierendenbüro erfragen. Häufig sind neben der Online-Bewerbung, der Bescheinigungen über Staatsangehörigkeit und Krankenversicherung auch noch Fremdsprachennachweise erforderlich, nicht selten ist ein Motivationsschreiben obligatorisch, in dem der Bewerber erklärt, warum er den gewünschten Studiengang an genau dieser Hochschule belegen möchte. Auch die Bewerbungsfristen der einzelnen Hochschulen sollte man unbedingt beachten. In der Regel endet die Bewerbungsfrist für das Wintersemester am 15.7. und die für das Sommersemester am 15.1., allerdings können diese Termine von Uni zu Uni unterschiedlich sein. </p>
<h2>Rechtzeitig informieren und einen kühlen Kopf bewahren</h2>
<p>Wer sich bereits für einen Studiengang und eventuell auch einen bestimmten Studienort entschieden hat, der sollte sich unbedingt über die Anmeldefristen und Anforderungen der entsprechenden Hochschule bei derselben informieren. Auf jeden Fall ist es jedoch ratsam, sich nicht nur bei einer Universität zu bewerben, denn wird der Immatrikulationsantrag dort abgelehnt, so steht man meist mindestens ein Semester ohne sinnvolle Beschäftigung da. Bei Verfahren, die auf Bundesebene via ZVS ablaufen, ist es etwas einfacher, da man sich nur einmal bewerben muss, nachteilig ist jedoch, dass man eventuell aber auch einen Studienplatz an einem Ort bekommt, der nicht gerade die Wunschstadt ist. </p>
<p>Foto von: puje &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Testmarkt Haßloch: Die GfK forscht</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 20:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die GfK, die Deutsche Gesellschaft für Konsumforschung, testet in regelmäßigen Abständen das Konsumverhalten der Deutschen. Dies gilt insbesondere bei der geplanten Einführung neuer Produkte von verschiedenen Herstellern. Haßloch, eine Kleinstadt in der Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz mit 20.000 Einwohnern, erfüllt in mehreren Punkten die Durch-schnittlichkeit der Deutschen bei Einkommen, Wohnverhältnissen und Bevölkerungsstruktur. Deshalb werden in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_35" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/03/Testmarkt1-300x200.jpg" alt="Supermarkt" title="Testmarkt Haßloch: Die GfK forscht " width="300" height="200" class="size-medium wp-image-35" /><p class="wp-caption-text">Bild von: LVDESIGN - Fotolia</p></div><strong>Die GfK, die Deutsche Gesellschaft für Konsumforschung, testet in regelmäßigen Abständen das Konsumverhalten der Deutschen. Dies gilt insbesondere bei der geplanten Einführung neuer Produkte von verschiedenen Herstellern. Haßloch, eine Kleinstadt in der Pfalz im Bundesland Rheinland-Pfalz mit 20.000 Einwohnern, erfüllt in mehreren Punkten die Durch-schnittlichkeit der Deutschen bei Einkommen, Wohnverhältnissen und Bevölkerungsstruktur. Deshalb werden in der  Stadt regelmäßig Studien der GfK durchgeführt.</strong></p>
<h2>Kampagnen für die geplante Einführung neuer Produkte</h2>
<p>Die GfK führt im Auftrag namhafter Hersteller Jahr für Jahr ca. 20 Kampagnen durch. Hierbei wird gezielt Werbung über das Kabelfernsehen geschaltet. Ca. 3.500 Haushalte in Haßloch sind für diese Produkttests auserwählt. Bei einer Kampagne werden sie mit der Werbung über das Fernsehen versorgt. Zudem können sie in ausgewählten Geschäften das neue Produkt kaufen. Dieses Produkt befindet sich ganz normal im Regal neben anderen Waren. Natürlich können alle Besucher und Bürger dieses neue Produkt kaufen &#8211; die Daten der 3.500 Testhaushalte werden aber ausgewertet. Dies geschieht mittels einer Chipkarte, die die ausgewählten Haushalte an der Kasse vorlegen. So kann das Kaufverhalten genauestens analysiert und ausgewertet werden. Hierbei zählt u.a., ob die Werbung verkaufsfördernd ist und zu welchen Produkten die Haushalte immer wieder greifen. </p>
<h2>Vor- und Nachteile der GfK-Kampagnen</h2>
<p>Die Kosten für eine einzelne Kampagne belaufen sich auf bis zu 300.000 Euro. Dies erscheint zunächst viel. Jedoch sollte beachtet werden, dass eine normale Markteinführung eines neuen Produkts inklusive Werbung in der Regel sonst Millionen verschlingt. Eine Kampagne der GfK ist also viel günstiger, zumal sich viele weitere Erkenntnisse über das Konsumverhalten für die Hersteller ergeben. Basierend auf diesen Ergebnissen können sie für neue Produkte in der Zukunft lernen und die Bedürfnisse der Kunden besser einschätzen. Zudem sollte bedacht werden, dass sich nur 30% aller neuen Produkte auch am Markt durchsetzen. Die Einwohner von Haßloch können auf den ersten Blick bei der Werbung nicht erkennen, ob das neue Produkt ein so genanntes Testprodukt ist oder nicht. Dies ist sehr wichtig für die spätere korrekte Auswertung. </p>
<h2>Die Kampagnen der GfK im Auftrag der Hersteller</h2>
<p>Die geplante Einführung eines neuen Produkts ist für die Hersteller grundsätzlich als kostenintensiv zu bewerten. Durch die GfK-Kampagnen werden die Kosten auf ein Minimum reduziert und zudem weitere wichtige Erkenntnisse über das Konsumverhalten und die Bedürfnisse der Kunden ermittelt. Durch die unauffällige Platzierung in den Märkten und die gezielte Bewerbung im Kabelfernsehen kann der Testkunde auf den ersten Blick nicht erkennen, dass es sich um ein Testprodukt handelt. Dies ist für die spätere Auswertung ein entscheidender Punkt. Da Haßloch in der Pfalz die Durchschnittlichkeit der Deutschen in mehreren Punkten repräsentiert können, wertvolle Erkenntnisse auf ganz Deutschland bezogen werden. </p>
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		<title>Forsa, Infratest und Co.: Wie arbeiten Meinungsforschungsinstitute ?</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Mar 2012 17:24:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Meinungsforschungsinstitute bedienen sich vielfältiger Methoden, um Haltungen, Einstellungen oder Stimmungen von Bevölkerungsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen zu erheben. Die Unternehmen sammeln und bereiten Daten aus der Sozial-, Politik-, Medien- und Marktforschung auf. Die Meinung der Bevölkerung in Zahlen In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde 1947 von Elisabeth Noelle-Neumann das erste Institut für Meinungsforschung in Deutschland [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/03/Meinungsforschungsinstitute1-300x200.jpg" alt="Online-Befragung" title="Forsa, Infratest und Co.: Wie arbeiten Meinungsforschungsinstitute ?" width="300" height="200" class="alignright size-medium wp-image-49" /><strong>Meinungsforschungsinstitute bedienen sich vielfältiger Methoden, um Haltungen, Einstellungen oder Stimmungen von Bevölkerungsgruppen zu verschiedenen Themenbereichen zu erheben. Die Unternehmen sammeln und bereiten Daten aus der Sozial-, Politik-, Medien- und Marktforschung auf. </strong><br />
</break><br />
</break></p>
<h2>Die Meinung der Bevölkerung in Zahlen</h2>
<p>In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde 1947 von Elisabeth Noelle-Neumann das erste Institut für Meinungsforschung in Deutschland gegründet. Seit dieser Zeit sind mehrere Institute entstanden. Zu den größten in Deutschland zählen die Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH oder das TNS Infratest Marktforschungsunternehmen. Mittels Bevölkerungsbefragungen, Interviews, Telefonbefragungen, Stichproben- und Panelforschungen und dem Einsatz statistischer Methoden werden gewisse Zusammenfassungen, Interpretationen und Informationsverdichtungen gewonnen. Die gesammelten Informationen werden nach bestimmten Kriterien ausgewertet, aufbereitet und dargestellt, um aus der Menge der gesammelten Einzelmeinungen zu repräsentativen Personen- oder Bevölkerungsmeinungen zu gelangen. Zusätzlich wird versucht aus den erkannten Einstellungen und Meinungen auf einen ursächlichen Zusammenhang im Verhalten oder Handeln von Personen zu schließen, um eventuell auch gewisse Voraussagen über das zukünftige Verhalten dieser Personengruppen treffen zu können. Auch die frühe Erkennung und Vorhersage von Trends soll möglich gemacht werden. Weiterhin wird an immer genaueren und computergestützten Methoden gearbeitet, um eventuelle Fehlerquellen z.B. in der Erhebung oder Interpretation der Daten, auszuschließen und um zu einer weiter steigenden Genauigkeit in den Aussagen der Befragten bei Interviews oder Ähnlichem zu gelangen. Mit den so gewonnenen Informationen und Rückschlüssen auf das Verhalten der Menschen in bestimmten Situationen, können Unternehmen, Firmen, Institutionen, Vertreter der Politik sich in ihrem Verhalten und Angeboten anpassen, so werden z.B. die aufbereiteten Daten einer Kundenbefragung zu einer Marketingberatung für das betreffende Unternehmen herangezogen. Ebenfalls werden die durch Befragungen erhaltenen Erkenntnisse auch zur gezielten Beeinflussung des Verhaltens von Bevölkerungsgruppen verwendet. </p>
<h2>Was ist die Wahrheit &#8211; Mögliche Fehler bei der Erhebung</h2>
<p>Bei den Befragungen können sich verschiedene Fehler und Ungenauigkeiten ergeben. Die Meinungsforschungsinstitute entwickeln immer gezieltere Befragungsmethoden, um diese Fehler auszuschließen. Die Qualität der Befragungsmethoden bestimmt auch die statistische Richtigkeit der gewonnenen Informationen. So wurde oftmals festgestellt, dass sich zum Beispiel tatsächlich gezeigtes Verhalten von den Äußerungen über ein Verhalten stark abweichen kann. Auf eventuell als unangenehm empfundene Fragestellungen wurde vielleicht nicht wahrheitsgemäß oder gar nicht geantwortet. Auch konnte eine gewisse Übertragung der Meinung des Interviewers auf den Befragten nicht immer vollkommen ausgeschlossen werden. So kann die Form der Fragestellung eine gewisse Antwort auch schon im Voraus vorwegnehmen oder gewisse Antworten provozieren. Bei der Auswahl der Probanden in Stichproben können sich Fehler ergeben, die dann u.a. zu Außenseiterwerten in der statistischen Aufbereitung führen und vieles mehr. Auch die Anzahl der ausgewählten Personenkreise kann zu Fehlern führen, falls die Gruppe z.B. zu klein oder zu groß gewählt wird. Die Meinungsforschungsinstitute entwickeln immer moderne Methoden, die auch auf psychologischen Erkenntnissen z.B. der Sozial-, Verhaltens-, Motivations-, Lernpsychologie und anderem, basieren. Neben computergestützten Systemen zur Auswertung werden auch visuelle Techniken zur Stimulierung, Verdeutlichung oder unbewussten Steuerung in den Befragungssystemen eingesetzt. Die Methoden der Befragungstechniken oder die Darstellung für schriftliche Befragungsbögen werden nach den neuesten Erkenntnissen angepasst und verfeinert. </p>
<h2>Das Gesamte ist mehr als die Summe der einzelnen Teile</h2>
<p>Die Meinungsforschungsinstitute arbeiten mit neuester Technik auf der Grundlage modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse aus den Bereichen der Sozialforschung, Psychologie, Mathematik und Statistik um zu repräsentativen, möglichst genauen Aussagen über das Verhalten von Personengruppen oder der Bevölkerung zu gelangen. Die richtigen Erhebungs-, Auswertungs- und Interpretationsmethoden bestimmen die Qualität und den Nutzen der gewonnenen Informationen. Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren führt zu wertvollen Erkenntnissen und möglichen Aussagen über das zukünftige Verhalten von Personen oder Personengruppen. </p>
<p>Pic.: Sven Bähren &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Prothetik: Die aktuellsten Innovationen</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 21:47:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lars07</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prothesenträger haben kein leichtes Leben. Ersatzgliedmaßen können zum Beispiel bei alltäglichen Bewegungen Schwierigkeiten machen, die auch gefährlich sein können. Zum Glück gibt es gerade in diesem Bereich laufend Innovationen, die zur Verbes-serung der Situation führen. Die neuesten Prothesensysteme passen sich fast perfekt an den Körper an, ermöglichen bessere Beweglichkeit bei höherem Komfort und können so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_51" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.earma2007.pl/wp-content/uploads/2012/03/Paralympics-300x200.jpg" alt="Paralympics Rennen" title="Prothetik: Die aktuellsten Innovationen " width="300" height="200" class="size-medium wp-image-51" /><p class="wp-caption-text">Shariff Che&#039;Lah - Fotolia</p></div><strong>Prothesenträger haben kein leichtes Leben. Ersatzgliedmaßen können zum Beispiel bei alltäglichen Bewegungen Schwierigkeiten machen, die auch gefährlich sein können. Zum Glück gibt es gerade in diesem Bereich laufend Innovationen, die zur Verbes-serung der Situation führen. Die neuesten Prothesensysteme passen sich fast perfekt an den Körper an, ermöglichen bessere Beweglichkeit bei höherem Komfort und können so die Lebensqualität der Betroffenen erhöhen.<br />
</strong></p>
<h2>Red Dot Award für Beinprothesensystem</h2>
<p>Eine der aktuellsten Innovationen auf diesem Gebiet stellt ein Beinprothesensystem dar, das mit dem &#8220;<em>Red Dot Award: Product Design 2012</em>&#8221; ausgezeichnet wurde. 4.515 Designs aus aller Welt wurden zu dem bekannten Wettbewerb, bei dem es um Design als eine Komponente von innovativen Produkten geht, eingereicht. Am 2. Juli wird das Beinprothesensystem für die hohe Qualität seiner Gestaltung ausgezeichnet. Welche Verbesserung bringt die neue Innovation für Prothesenträger? Die neue Beinprothese soll es für Betroffene aufgrund neuester Computertechnik möglich machen, ein fast normales Leben zu führen, in dem das Gehen wieder natürlicher und selbstverständlicher ablaufen kann. Der Ablauf jeder Bewegung wird bis in jede Einzelheit unterstützt, die Beinprothese muss nicht mehr bewusst gesteuert werden. Innovative Sensoren registrieren dauernd Beschleunigung, Geschwindigkeit und Lage der Beinprothese und analysieren so die Bewegungsphasen des Prothesenträgers. Der notwendige willkürliche Kraftaufwand wird so verringert. Auch wenn die meisten Betroffenen auch gut ohne die Möglichkeit auskommen werden, die Treppe im Wechselschritt zu erklimmen- das neue System versetzt sie dazu in die Lage, dieses &#8220;Kunststück&#8221; ohne allzu große Schwierigkeiten fertig zu bringen. Im Alltag von größerer Bedeutung sind die Stolperfallen, die mit der neuen Prothese besser gemeistert werden können, da der natürlichere Bewegungsablauf auch mehr Sicherheit verleiht. </p>
<h2>Dynamic Arm &#8211; Innovationen bei den Armprothesen</h2>
<p>Armprothesen werden in drei Gruppen eingeteilt: Passive Prothesen erfüllen nur kosmetische Ansprüche. Aktive Prothesen werden mit Kraftzugbandagen über Rumpf und Schultergürtel gesteuert. Myoelektrische Prothesen schließlich arbeiten mit modernster Technik und reagieren mithilfe von Elektroden auf Muskelimpulse. Es gibt auch sogenannte Hybridprothesen, die eine Kombination aus den letzten beiden Gruppen darstellen. Bei der Entscheidung für die richtige Prothese geht es um die Frage: Ästhetik oder Funktionalität? Gerade bei den funktionalen myoelektrischen Prothesen haben in den letzten Jahren rasante Entwicklungen stattgefunden. Mittlerweile können schon Ellbogengelenk, Handgelenk und auch alle Finger der Hand einzeln, also unabhängig voneinander, myoelektrisch bewegt werden. Der einzige Nachteil der myoelektrischen Prothesen ist das meist noch hohe Gewicht. Die allerneueste Innovation sind gedankengesteuerte Armprothesen. Die Steuerung erfolgt hier ausschließlich über die gedankliche Bewegung des Phantomarms. Aufgrund der dauernden technischen Verbesserungen explodieren die Preise für Prothesen. Die deutsche Rechtsprechung hat dabei so entschieden, dass nach einer Amputation Anspruch auf ein Hilfsmittel vorliegt, das den Behinderten möglichst mit einem gesunden Menschen gleichziehen lässt. Alles was darüber hinausgeht, wie zum Beispiel eine salzwasserfeste Prothese, muss der oder die Betroffene selbst bezahlen. </p>
<h2>Der Traum von uneingeschränkter Bewegung</h2>
<p>Spielen, gehen, sitzen ohne Schmerzen, tägliche Handgriffe ausführen &#8211; was für die meisten Menschen eine Selbstverständlichkeit ist, kann für Menschen nach einer Amputation eine fast unüberwindbare Schwierigkeit darstellen. Falls Sie selbst zur Gruppe der Betroffenen gehören, können die neuen technischen Innovationen in diesem Bereich Ihre Situation und das Leben mit der Behinderung vielleicht etwas erleichtern. </p>
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